Sammlung Coleoptera (Käfer)

Kasten mit Laufkäfern (Carabus sp.)

Rüsselkäfer (Aporhina sp.)

Rüsselkäfer (Pantorhytes gracillis)

Laufkäfersammlung (Coptolabrus)

Die Käfersammlung umfasst etwa 250.000 Exemplare. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die einheimische Fauna mit historisch bedeutsamen Regionalsammlungen (H. Gräf, O.-K. Hebestreit, P. Hozman, Hünsch, H. Nowotny, G. Riegelbauer, W. Rössler, H. Steude). Daneben wurden Käfer als Beifänge von H.-G. Amsel auf seinen Expeditionen nach Afghanistan und dem Iran mitgebracht. Die Curculioniden (Rüsselkäfer) dieser Ausbeuten wurden von E. Voss bearbeitet,
die Tenebrioniden (Schwarzkäfer) von Z. Kaszab.
In den Jahren 1993 bis 2001 baute F. Brechtel die Bestände von Holzkäfer
-Gruppen aus, insbesondere die der Buprestiden (Prachtkäfer) und Scolytiden (Borkenkäfer). Ferner wurde die bedeutende Elateriden-Sammlung (Schnellkäfer) von P. Cechovsky erworben (mehr als 15.000 Exemplare). Einige Teile davon wurden von C. Wurst bearbeitet.
Seit August 2003 werden von A. Riedel die Curculioniden als neuer Schwerpunkt etabliert. Eine umfangreiche Sammlung vorwiegend indoaustralischer Rüsselkäfer wurde am Museum untergebracht.

Eine Liste der Typen der Käfersammlung ist im Aufbau.