Die geowissenschaftliche Abteilung ist am SMNK in drei Fachbereiche untergliedert: allgemeine Geologie, Paläontologie und Mineralogie. Die Geologie beschäftigt sich mit Prozessen in und auf der Erde, die diese gestalten bzw. verändern, die Paläontologie mit fossil überlieferten Resten von Lebewesen und die Mineralogie mit anorganischen, kristallinen Produkten der Erde, des Mondes und anderer Himmelskörper.
Die Aufgaben der geowissenschaftlichen Abteilung sind dem entsprechend:
das Sammeln, Identifizieren und Beschreiben von Mineralien, Gesteinen und Fossilien sowie das Einordnen in Klassifikationssysteme (Abb. 1);
die Erforschung von Prozessen, die von Innen und von Außen gestalterisch auf die Erde einwirken; und deren Bezug zur Entwicklung der Pflanzen und Tiere;
die wissenschaftliche und technische Betreuung der geowissenschaftlichen Sammlungen, von Mineralien (von Goldflitterchen, Meteoriten, Edelsteinen bis hin zu großen Bergkristallen); Gesteinen aus aller Welt und Fossilien (von kleinsten versteinerten Einzellern über Ammoniten bis hin zu großen Mammut- und Saurierknochen);
der Aufbau von Datenbanken des Sammlungsinventars und die Bereitstellung dieser Daten für wissenschaftliche und öffentliche Belange;
die Ausstellung von Gesteinen, Mineralien und Fossilien im Museum (Abb. 2) und die Unterstützung von externen Ausstellungen durch geowissenschaftliches Fachwissen und die Bereitstellung von Objekten, Abbildungen und Texten;
die Beratung der Öffentlichkeit und anderer Behörden in allen Fragen und Belangen der Geowissenschaften.
Zur Erfüllung dieser vielfältigen Aufgaben ist die geowissenschaftliche Abteilung am SMNK zur Zeit mit 2 Wissenschaftlern, 2 Präparatoren und 3 Volontären ausgestattet. Darüber hinaus sind über Drittmittel-Projekte mindestens 3 wissenschaftliche Mitarbeiter zeitbefristet beschäftigt. Die Arbeiten in der Abteilung werden durch mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützt.
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