Wegen umfangreicher Brandschutzmaßnahmen sind die geowissenschaftlichen Ausstellungen voraussichtlich noch bis Mitte 2012 geschlossen.
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Wie haben Tiere und Pflanzen längst vergangener Zeiten gelebt?
Zur Erdgeschichte können Sie Fossilien besichtigen, versteinerte Zeugnisse früherer Erdepochen, vom 550 Millionen Jahre alten Kambrium bis hin zur letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren.
Fossilien sind die wichtigste Informationsquelle für den Wissenschaftler. Sie müssen für den Besucher allerdings erst zum Sprechen gebracht werden. Zwischen dem Fossilfund in der Vitrine und dem einst lebendigen Organismus schlagen die Wandbilder eine Brücke. Verschiedene Lebensräume aus den drei Erdzeitaltern: Erdaltertum, Erdmittelalter und Erdneuzeit, gilt es zu entdecken. Auch wenn uns die dargestellten Landschaftsformen, wie Wald, Wüste oder Riff, bekannt vorkommen, sind uns ihre Bewohner fremd. Zunächst staunt man ungläubig über den riesenhaften Tausendfüßler im Dickicht des Steinkohlenwaldes, doch die fossilen Überreste in der zugehörigen Vitrine belegen die Existenz dieser Tiere.
Es werden für die einzelnen Erdzeitalter typische Wirbeltierfossilien in Fundsituation gezeigt, wie der zur Tertiärzeit gestrandete Wal, oder auch Skelettmontagen wie die der säugetierähnlichen Reptilien des ausgehenden Erdaltertums. Zurzeit noch in Arbeit sind lebensnahe Modelle längst ausgestorbener Tiere, die in Dioramen präsentiert werden sollen.
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