In der peruanischen Küstenwüste erstrecken sich zwischen Pisco und Yauca auf einer Länge von 350 Kilometern die gelblichen bis weißgrauen Gesteine der sogenannten Pisco-Formation. Diese mehrere hundert Meter mächtigen Schichten entstanden im Tertiär aus den feinkörnigen Ablagerungen in zahlreichen Meeresbuchten. Damals lag der Meeresspiegel weit über dem gegenwärtigen Stand, so dass große Teile des heutigen Küstenstreifens überflutet waren. Die Gesteine der Pisco-Formation sind örtlich reich an teilweise einzigartig erhaltenen Fossilien. Besonders beeindrucken die riesigen, heute im Wüstensand ruhenden Walskelette. Außerdem wurden noch Knochen von Robben, Seevögeln, Krokodilen, Meeresschildkröten, Fischen und sogar von Faultieren gefunden.
Die hier im Museum ausgestellten lebensgroßen Fossilien stammen aus der ehemaligen Bucht von Sacaco in Peru.
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