Unsere letzten Ausstellungen

15. Karlsruher Frischpilzausstellung

Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober 2017
jeweils 10 – 18 Uhr
Pavillon im Nymphengarten
Eintritt frei

Zum 15. Mal veranstaltete das Naturkundemuseum Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Pilze im Naturwissenschaftlichen Verein (PiNK) die jährliche Frischpilzausstellung, bei der 250 bis 300 Arten gezeigt werden. Zusätzlich wurden in einem großen Diorama „Pilze an und bei Fichten“ präsentiert. Außerdem gibt es eine kleine  „Ausstellung in der Ausstellung“, durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Thema „Amphibienkiller Chytridpilze – auch eine Gefahr für Deutschlands Amphibien?“
 

 

 

Wölfe

6.10.2016 - 2.4.2017

Kommen die Wölfe zurück? Ein spannendes Thema, das viele interessiert, das aber auch polarisiert.
Seit Jahrhunderten wurden Wölfe vom Menschen bekämpft und so in weiten Teilen Europas ausgerottet. Heute aber wandern Wölfe wieder in Gebiete ein, aus denen sie vor langer Zeit verschwunden sind. Seit etwa 2000 vermehren sich Wölfe auch in Deutschland wieder.
Die Ausstellung folgte der Spur der Wölfe und gab gleichzeitig Einblick in moderne Untersuchungsmethoden von Wildbiologen. Am Beispiel der Lausitzer Rudel vermittelt sie wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Biologie und Ökologie von frei lebenden Wölfen und beleuchtet das Wolfsmanagement, die Akzeptanz in der Bevölkerung, europäische Bemühungen zum Wolfsschutz, aber auch die Konflikte, die die Anwesenheit des Wolfes oft mit sich bringt.

Eine Wanderausstellung des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz.

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WALE - RIESEN DER MEERE

30.6.2016 – 29.1.2017

Über 100.000 Besucher kamen in diese Sonderausstellung, in der sich allesum die Giganten der Meere drehte.. Sie präsentierte alles Wissenswerte über Wale.
Originalobjekte, Modelle, anschauliche Illustrationen und Medienstationen vermittelten ein umfassendes Bild dieser außergewöhnlichen Tiere: von Evolution und Anatomie über Lebensraum, Lebensweise und Fortpflanzung bis zu Bedrohung und Schutz.
Nach dem  „Einstimmungssaal“, der die Besucher mit Licht- und Klanginstallationen in die Welt der Wale eintauchen ließ, gab die Schau im anschließenden neuen großen Sonderausstellungssaal des Naturkundemuseums auf fast 500 m2 in verschiedenen Themenbereichen einen eindrucksvollen Überblick über Biologie und Leben der gigantischen Meeressäugetiere. Da sie in den verborgenen Tiefen der Meere leben und viele Arten sehr selten sind, gibt es noch vieles zu erforschen über das Leben der Wale. Mit einzigartigen Exponaten gab die Ausstellung Auskunft über unser derzeitiges Wissen.

Ein Überblick zeigte, wie die Evolution der Wale von Land- zu Meeressäugern in den letzten 50 Millionen Jahren verlaufen ist. Originalskelette von Finnwal, Grindwal und Orca vermittelten eine Vorstellung von der Größe heutiger Wale. Großartige Modelle wie die lebensechten Nachbildungen zahlreicher Wale und Delfine veranschaulichten die unterschiedlichen Körperformen und Größen der Riesen, aber auch Zwerge der Meere – einige Arten wie die heimischen Schweinswale und die seltenen Hector-Delfine sind nämlich sogar kleiner als ein Mensch.
Wahre Riesen sind allerdings die Blauwale: Sie sind die größten lebenden Tiere der Erde – sie können so lang wie drei Omnibusse (bis 33 Meter) und schwerer als 40 Elefanten (bis 200 Tonnen) werden! Ihr Herz pumpt pro Schlag ca. 220 Liter Blut durch den gewaltigen Walkörper. Eines der eindrucksvollsten Ausstellungsstücke war das begehbare Modell eines Blauwalherzens. Das 300 Kilogramm schwere Modell aus Fiberglas hat die Größe eines Kleinwagens und so konnte man durch die Aorta in das Innere des Herzens gelangen und dem Herzschlag des Tieres lauschen.

Videos zeigtn unter anderem die ausgeklügelten Jagdtechniken von Delfinen oder Orcas. Atemberaubende Filmaufnahmen von sogenannten Crittercams, speziellen Kameras, die direkt auf den Walen angebracht wurden, ließen die Besucher die Welt unmittelbar aus der Sicht der Wale erleben.
Mitmach- und Hörstationen, Basteltisch und eine Bücherecke rundeten die Ausstellung ab.

Zur Ausstellung ist ein reich bebildertes Begleitbuch erschienen, das vom LWL-Museum für Naturkunde, Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium in Münster herausgegeben wurde.
Becker, J. & Pickel, T. (2012): Wale-Riesen der Meere. LWL-Mus. f. Naturkunde Münster, 177 Seiten, ISBN:978-3-940726-19-3. Das Buch ist zum Preis von 19,90 €im Museumsshop erhältlich.

Die Ausstellung „Wale – Riesen der Meere“ wurde vom LWL-Museums für Naturkunde, Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium in Münster, erstellt und vom Naturkunde­museum Karlsruhe überarbeitet.


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Glanzlichter 2016

"Hutmode im Vogelreich" Foto: Simon Speich, Schweiz

Die Faszination der Naturfotografie steht im Mittelpunkt unserer beliebten Sommerausstellung mit den Siegerbildern des internationalen Naturfotowettbewerbs „Glanzlichter“. Aus den tausenden von Bildern, die von passionierten Naturfotografen aus aller Welt eingereicht wurden, hat die Jury um Mara Fuhrmann in acht verschiedenen Kategorien die schönsten Naturfotos ausgewählt. Sie wurden nun zusammen mit den Gewinnern der Sonderpreise Fritz-Pökling-Award und Junior-Award in der Ausstellung präsentiert.

Farben der Erde. Fotografien von Bernhard Edmaier

Fotoausstellung
12.11.2015 bis 13.3.2016

 
Die Ausstellung zeigte spektakuläre Ansichten der Erdoberfläche des international renommierten Luftbildfotografen und Geologen Bernhard Edmaier. Ergänzt wurden sie durch die erläuternden Texte der Wissenschaftsjournalistin Dr. Angelika Jung-Hüttl.

Im Naturkundemuseum wurde die Ausstellung durch ausgewählte Gesteinsexponate, welche die Farbvielfalt der Landschaften widerspiegeln, sowie zusätzliche Elemente erweitert: Ein Erinnerungsspiel mit Fotos der Ausstellung lud zum spielerischen Vertiefen der Bildeindrücke ein. An einem Forschertisch konnte man Sandproben aus verschiedenen Teilen der Erde mit dem Mikroskop untersuchen und so den Farbtönen der Großbilder im Kleinen nachspüren.

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„10 Jahre Forscherdiplom – warum ist Luft nicht nichts“

10 Jahre Forscherdiplom

10 Jahre Naturwissenschaftliche Experimente im Naturkundemuseum

Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums 2015 zeigten wir eine kleine Präsentation mit einem Überblick über die Erfolgsgeschichte des Forscherdiploms und mit Exponaten aus den Experimentekursen.

Glanzlichter 2015: Wohnungsbau (Foto: Konrad Funk)

Glanzlichter 2015

zu Gast in der Sparkasse Karlsruhe
29.7. – 11.9.2015
Das Museum war wegen Umbau geschlossen – dennoch zeigten wir wieder die beliebte Naturfotoausstellung: Die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, ihr Räumlichkeiten im Kundenzentrum am Europaplatz für unsere Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
Über 20.000 Bildereinsendungen waren dieses Mal zu dem internationalen Naturfotowettbewerb „Glanzlichter“ eingereicht worden. In acht verschiedenen Kategorien hatte die Jury die schönsten Naturfotos ausgewählt, die in der Ausstellung präsentiert wurden.


„Die Karlsruher Großpilzflora und ihre Veränderung“

Orangeroter Traeuschling Stropharia aurantiaca (Foto: T. Bernauer)

Kooperationsausstellung im Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört
16.7.15 – 13.9.2015

Wissenschaftler des Naturkundemuseums Karlsruhe arbeiten an einem durch den Naturschutz­fonds Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekt: Sie untersuchen und dokumentieren die Veränderungen der Pilzflora durch aussterbende und exotische ein­wandernde Arten wie beispielsweise den Orangeroten Träuschling.
Erste Ergebnisse wurden in dieser reich bebilderten Ausstellung, die von den Mykologen Markus Scholler und Torsten Bernauer konzipiert wurde, im Naturschutz­zentrum Karlsruhe-Rappenwört vorgestellt.

Bienen – die Bestäuber der Welt. Fotografien von Heidi & Hans-Jürgen Koch

Blau (Foto: H. und H.-J. Koch)

23.10.2014 – 12.4.2015

Unser „kleinstes Haustier“ stand im Mittelpunkt dieser Ausstellung: die Honigbiene.
Die Fotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch haben diesem faszinierenden Tier eine Ausstellung gewidmet, die das Naturkundemuseum Karlsruhe nun präsentiert. In fünf Themenbereichen gaben ihre faszinierenden Bilder Einblicke in das Bienenleben. Dabei ging es um das „Bienenpersonal“ und seine unterschiedlichen Aufgaben im Bienenstock, das ausgeklügelte Brutsystem, die Bienen als Architektinnen des Waben-Prinzips, die Bedeutung der Bienen als Bestäuberinnen für die Aufrechterhaltung der Biodiversität und ihre Rolle als Forschungsobjekt.
Ergänzt wurde die Fotoausstellung durch eine Mikroskopierstation und Präparate, an denen man die Bienen und ihre Merkmale studieren konnte. Anschauliche Objekte zeigten, wie in der Imkerei gearbeitet wird.

Vögel und Säugetiere - Aquarelle von Friedhelm Weick

3.4. - 29.6.2014
Eulen standen im Mittelpunkt dieser Ausstellung mit neuen Aquarellen von Friedhelm Weick: 60 Originalaquarelle aus dem 2013 erschienenen Buch „Faszinierende Welt der Eulen, einem großformatigen Bilderband über die schönsten und seltensten Eulen der Welt. Weitere Schwerpunkte waren Arbeiten in Aquarell und Schabetechnik über die „Rückkehrer unter den Säugetieren“ wie Wolf, Luchs, Wildkatze und Fischotter sowie die Überlebenskünstler Fuchs und Dachs.
Darüber hinaus zeigte Weick noch weitere Aquarelle zum Thema Adler und andere Greifvögel sowie einige kleinformatige Singvogelaquarelle.

Viva Vivarium - 75 Jahre lebendiges Museum

20.2. - 29.6.2014
Farbenprächtige Fische, Krake und Seepferdchen, Klapperschlange und Pfeilgiftfrosch – lebende Tiere im Vivarium und in den Ausstellungen sind unser Markenzeichen und aus dem Naturkundemuseum Karlsruhe nicht mehr wegzudenken.
Aber wie kam das Vivarium überhaupt ins Naturkundemuseum? „Viva Vivarium – 75 Jahre lebendiges Museum“ führte auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Karlsruher Vivariums – von den Anfängen unter dem Lehrer Georg Fessenmaier an der Volksschule in Daxlanden, der Umsiedlung in das Naturkundemuseum nach dem Krieg bis hin zu den heutigen modernen Riffaquarien. Im direkten Vergleich früherer und heutiger Becken zeigte sich der enormen Fortschritt in Terraristik und Aquaristik der letzten Jahrzehnte.
Lebende Tiere werden im Naturkunde­museum Karlsruhe schon seit vielen Jahren zunehmend in die museale Ausstellung integriert – ab 2015 erfährt diese Entwicklung ihren Höhepunkt mit der neuen Dauerausstellung „Form und Funktion – Vorbild Natur“ und so gab es einen Blick durchs Schlüsselloch auf das laufende Großprojekt im zukünftigen Westflügel des Museums.

Urwald

17.1. bis 13.2.2014
In einer außergewöhnlichen Präsentation stellte das Naturkundemuseum Karlsruhe das Diplomprojekt von Michaela Boschert vor.
Die Rauminstallation der Studentin an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe setzte sich künstlerisch mit dem Wechselverhältnis von Mensch und Natur sowie mit dem Blick des Menschen auf die Natur auseinander. Dabei spielten gestalterische, ästhetische und wissenschaftliche Fragestellungen eine Rolle. Was verstehen wir heute unter „Natur“? Ist der Mensch ein Teil der Natur? Entwickelt aus real existierenden Situationen, begab sich dieses Projekt in den Zwischenraum von Kunst und Wissenschaft – in den Grenzbereich von Wirklichkeit und Phantasie.

bodenlos - durch die luft und unter wasser

Große Landesausstellung 2013

25.4. - 10.11.2013
Ob Flugsaurier, Zeppelin, Tintenfisch oder U-Boot – sie alle haben etwas gemein: Sie bewegen sich im Bodenlosen. Wie aber funktioniert das Schwimmen, Schweben oder Fliegen? Das zeigten wir in einer Ausstellung zum Entdecken und Mitmachen.
Mit zahlreiche Objekten aus Natur und Technik, lebenden Tiere aus dem Vivarium des Museums, raffinierten Funktions­modelle, Computeranimationen sowie Experimentierstationen zum Mit­machen haben wir die verschiedenen Bewegungsprinzipien im Wasser und in der Luft aufgezeigt. Wie der Mensch dabei von der Natur lernt, zeigten Beispiele aus der Bionik.
Ein weiterer Themenbereich widmete sich der Evolution des Vogelfluges und der Entwicklung der Luftfahrt – und dem menschlichen Traum vom Fliegen.
Glanzstücken der Ausstellung waren Exponate wie das lebensgroße Modell eines Flugsauriers mit einer Spannweite von 12 Metern oder das Skelett eines etwa 50 Millionen Jahre alten Vogels, die in der Daueraussellung erhalten bleiben.

http://www.bodenlos2013.de/

SolarSonical Insects #2

16. November 2012 – 27. Januar 2013

Die farbige Beleuchtung der Säulen der Vorderseite des Museumsgebäudes erinnert an die Video-Audio-Installation SolarSonical Insects #2, für die sie realisiert wurde.

Weiterführende Informationen zum Kunstwerk von Sabine Schäfer und Joachim Krebs >>