Wirbellose Tiere

95% aller Tierarten auf der Erde sind wirbellose Tiere. Sie gehören verschiedenen Tierklassen an. Die artenreichste Tierklasse ist die der Insekten. Ihre außerordentliche Vielfalt wird im Saal "Welt der Insekten" präsentiert.

Häufig wird vieles Kriechende und Krabbelnde von uns mit Abneigung oder sogar Ekel betrachtet. Für die Schülerinnen und Schüler bietet das Thema "wirbellose Tiere" eine Chance, durch Begegnung mit lebenden Tieren eine unbefangene Beziehung zu ihnen zu entwickeln. Eine Führung durch das Vivarium des Museums ist besonders dazu geeignet, die Faszination für Tiergruppen wie Spinnentiere, Krebstiere oder Weichtiere zu wecken. Im Zusammenhang mit dem Thema "wirbellose Tiere" kann es aber auch sehr aufschlussreich sein, fossile Formen zu betrachten. Die geologische Sammlung zeigt im Saal zur Erdgeschichte großformatige Wandbilder und Fossilien aus verschiedenen Erdzeitaltern, die eindrucksvoll die Vielgestaltigkeit längst ausgestorbener wirbelloser Tierarten demonstrieren.

Wirbellose Tiere im Vivarium

In den Aquarien und Terrarien kann man die verschiedensten wirbellosen Tiere beobachten. Auch die Formenvielfalt in der Klasse der Krebstiere kann zum Thema gemacht werden. Das gleiche gilt für die übrigen im Vivarium gezeigten Tiergruppen wie Spinnentiere, Stachelhäuter, Ringelwürmer und Weichtiere: Sowohl die exemplarische Betrachtung an einem ausgewählten Tier als auch die vergleichende Betrachtung einer ganzen Tiergruppe ist hier möglich.

Ausgestorbene wirbellose Tiere

Ausgestorbene Wirbellose wie Trilobiten und Ammoniten sind den auf Wandbildern dargestellten Lebensräumen "Riff der Devonzeit" und "Muschelkalkmeer" zugeordnet. Am Beispiel der Ammoniten kann außerdem besprochen werden, wie Fossilien entstehen.