Ausstellungen

Der Mantelaffe – unser Tier des Monats Juli

Mantelaffe oder Guereza

Mantelaffen oder Guerezas sind Altweltaffen aus der Familie der Meerkatzenverwandten. Sie leben im zentralen Afrika, ihr Verbreitungsgebiet reicht von Nigeria bis Äthiopien und Tansania.
Ihren Namen verdanken die Mantelaffen dem auffälligen U-förmigen, langen weißen „Mantel“ an Schultern und Rücken und Außenseiten der Hüften. Die Grundfärbung des Fells ist schwarz, nur das Gesicht ist weiß umrahmt.
Mantelaffen sind reine Vegetarier und ernähren sich hauptsächlich von jungen Blättern, Früchten und Knospen.
Mantelaffen leben in Gruppen von etwa 8 bis 15 Tieren: ein Männchen führt zwei bis sechs Weibchen mit deren Jungtieren.
Die Mantelaffen sind während des Tages in den Bäumen aktiv, die sie nur in dünn bewaldeten Gebieten manchmal verlassen. Dort schlafen sie auch, wobei immer ein Mitglied der Gruppe wach bleibt, um vor den Feinden wie Adlern, Leoparden und Schimpansen zu warnen.

Der ausgestellte weibliche Mantelaffe stammt aus der Haltung des Berliner Zoos, wurde 1981 von der Firma Schlüter, einem Naturalienhändler aus Winnenden, angekauft und hier im Museum von P. J. Gust für die Ausstellung präpariert.

In Zusammenarbeit mit den Badischen Neuesten Nachrichten präsentieren wir jeden Monat ein Präparat aus den Sammlungen des Museums als Tier des Monats.