Die Privatsammlung von Walter Franke

Rund 3500 Minerale und Gesteine in 211 Pappschachteln: Diese außergewöhnlich große Anzahl an geologischen Stücken sammelte Walter Franke (*1933 in Spottau, Schlesien) in den Jahren 1967 bis 2003. Seit einigen Jahren befindet sich die Sammlung im Besitz des Naturkundemuseums Karlsruhe.

Nach dem Abitur studierte Franke an der Universität Leipzig Geographie, Biologie und Pädagogik. Sein großes Interesse für Minerale und Gesteine entwickelte er bei verschiedenen Exkursionen, die er im Rahmen seines Geographiestudiums besuchte. 1955 verließ seine Familie die DDR. Franke folgte dieser zwei Jahre später ins südliche Baden-Württemberg, wo er nach zwei Semestern an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg eine Stelle als Biologie- und Geographielehrer an der Grund- und Hauptschule in Hilzingen im Hegau annahm. Auch in Baden-Württemberg erkundete er die Geologie der Umgebung: So stammen einige seiner Sammlungsstücke aus dem Schwarzwald. Doch seine Exkursionen führten Franke auch in viele andere Regionen der Welt wie nach Österreich, Island, in die USA und sogar bis in die Antarktis. Wieder zuhause, sortierte er die gesammelten Minerale und Gesteine in Pappschachteln ein und ergänzte sie mit handschriftlichen Informationen. 2019 entschloss sich Franke, einen Katalog („Gesteine im Gepäck“) zu seiner Sammlung zu erstellen. Darin sind alle Sammlungsstücke als Fotos in Originalgröße und mit Herkunftsangaben abgebildet. Das Buch ist im Eigenverlag erschienen und kann über folgende E-Mail-Adresse bezogen werden: Linda_Franke@gmx.de.

Quelle:

Walter Franke: Steine im Gepäck. Hrsg.: Walter Franke, Hilzingen, 2019.