Pilzreichtum am Wilden See im Nationalpark Schwarzwald

Eine Aussstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe
13.9.-27.10.2019


In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben das Naturkundemuseum Karlsruhe und der Nationalpark Schwarzwald das Pilzvorkommen am Wilden See, einem durch Gletscher entstandenen eiszeitlichen Karsee, im Nationalpark untersucht. Dabei wurden mehr als 600 teils sehr seltene Arten gefunden. Belege wurden im Herbarium des Naturkundemuseums hinterlegt und stehen zukünftigen Wissenschaftlergenerationen zur Verfügung. Die Forschungsergebnisse werden zu einem späteren Zeitpunkt in Buchform veröffentlicht.
In dieser Ausstellung werden nun die Ergebnisse der Untersuchungen vorgestellt. Im Zentrum steht ein aufwendig gestaltetes Diorama, das Pilze und Vegetation der besonders artenreichen Karwand des Sees zeigt.

Ausstellungsort:
Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe
Öffnungszeiten:
13.9.–6.10.2019: täglich 11–18 Uhr
7.10.– 27.10.2019: Mo bis Fr 11– 18 Uhr

Eintritt frei


Öffentliche Führungen:
15.9., 22.9. und 29.9.2019, jeweils Sonntag, 11 Uhr
mit Dr. Markus Scholler und Max Wieners M.Sc.
Teilnahme frei

Führungen für Gruppen auf Anfrage (Tel.: 0721 175 2810)

Vortragsabend zum Auftakt der Ausstellung
Donnerstag, 12.9.2019, 18 Uhr
im Regerungspräsidum Karlsruhe
Eintritt frei

Begrüßung und Moderation
Dr. Constanze Hampp (Abteilungsleiterin Kommunikation, Naturkundemuseum Karlsruhe)

Übersicht über die Mykodiversität im ehemaligen Bannwald „Wilder See“
Dr. Flavius Popa (Sachbereichsleiter Mykologie und Bodenökologie, Nationalpark Schwarzwald)

Welche Bedeutung hat die Weißtanne für die genetische Vielfalt wirtswechselnder Rostpilze?
Dr. Markus Scholler (Kurator für Pilze und Algen, Naturkundemuseum Karlsruhe)

Die seltene Zitronengelbe Tramete (Antrodiella citrinella): Ökologie, Phänologie, Verbreitung
Max Wieners M.Sc. (Wiss. Mitarbeiter Naturkundemuseum Karlsruhe)

Vorstellung des Buchprojekts und Einführung in die Ausstellung
Dr. Markus Scholler