Carolinea 78
T rusch et al .: Nachtaktive Insekten an Windenergieanlagen 77 gekommenen Lichtfallen (Abb. 4, 6, 9 und 10) wurden selbst entworfen und hergestellt, als UV- Lichtquelle kamen 25-Watt-Schwarzlicht-Ener- giesparlampen der Firma Omnilux zum Einsatz, welche einen Einzugsbereich von ca. 20 bis 30 m haben. Die Angaben zu Temperatur und Windverhältnis- sen wurden vom ICT zur Verfügung gestellt. Er- mittelt wurden diese Werte mit den am „Geweih“ auf der Kanzel angebrachten Messinstrumenten. Die Temperaturmessung am Boden erfolgte mit einem eigenen Temperaturlogger (Lascar Electronics, EL-USB-2-LCD Multi-Datenlogger, Messgröße Temperatur -35 bis 80 °C), der in ca. 50 cm Höhe am Träger (Kunststoff-Fass) der Lichtfalle am Mastfuß (MF) angebracht war. Am 23. Januar 2018 fand im Rahmen einer Re- gelwartung der WEA durch Mitarbeiter des Her- stellers QREON GmbH eine erste Begehung der Kanzel und ihres Daches statt. Wir erkundeten dabei die Möglichkeiten zur Installation und für den Betrieb einer Lichtfalle auf der WEA. Hierbei wurde geklärt, welche maximalen Maße die her- zustellende Lichtfalle haben darf und wo bzw. wie sie auf der Maschinenkanzel sicher angebracht werden kann (Abb. 4-6). Darüber hinaus wurde der Standort der Referenzfalle am Mastfuß fest- gelegt. Abbildung 4, 5. Zwischen der Luke (Abb. 4) und dem Signalleuchtenträger (dem sogenannten Geweih) (Abb. 5) konnte die Lichtfalle sicher befestigt werden. Ihre Maße sind aber dadurch auf 30 cm Durchmesser und 58 cm Höhe insgesamt (mit Prallscheiben, Trichter und Sammelgefäß) beschränkt. Die Falle wurde von M. F alkenberg konstruiert und hergestellt. – Fotos: M. F alkenberg . Abbildung 6. Blick aus der Ferne auf die auf der Kan- zel der WEA am „Geweih“ installierte Lichtfalle. – Foto: R. M örtter .
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