Präparation und Erschließung der Pilzbelege des ehemaligen Greifswalder Universitätsherbariums (GFW)

Ursprüngliche Verwahrung der Pilzbelege in Faszikeln

Reinigung und Präparation

Einordnung in das Karlsruher Pilzherbarium

Die meisten alten Pilzsherbarien in Deutschland sind im 2. Weltkrieg zerstört worden. Zu den wenigen noch erhaltenen Sammlungen mit knapp 7.000 Belegen  gehören die der Universität Greifswald (Herbarium  GFW) mit Belegen mehrheitlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie wurden 2013 zum Erhalt, zur Erschließung und Digitalisierung vom Institut für spezielle Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald an das Karlsruher Naturkundemuseum abgegeben. Die Sammlungen sind aufgrund Ihres Alters und ihres mangelnden Durchforschungsgrades von großer wissenschaftlicher Bedeutung. Sie sind teils in einem sehr fragilen Zustand. Durch die Unterstützung  der  Kulturstiftung der Länder können die Sammlungen nun präpariert, konserviert und schließlich digitalisiert und wissenschaftlich erschlossen werden.

Ausgewählte Publikationen

Scholler, M., Miggel, B., Schneider, A., Starke, S., Schnittler, M. (2016):
Terana coerulea in Mecklenburg-Vorpommern: Ein historisch interessanter Beleg aus dem 19. Jahrhundert in den Pilzsammlungen des ehemaligen Greifswalder Universitätsherbariums (KR ex GFW).. Zeitschrift für Mykologie. 82: 481-492
Scholler M. (1992):
Julius Münter und seine Sammlungen obligat-phytoparasitischer Pilze im Herbarium Generale der Universität Greifswald (GFW). Z. Mykol.. 58: 135-160

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