Carolinea 77

Naturwissenschaftlicher Verein 207 Eineiige Zwillinge sehen sich zum verwechseln ähnlich und Blutsverwandte sehen sich ähnli- cher als Unverwandte. Dies erlaubt den Schluss, dass unser Aussehen zum überwiegenden Teil in unseren Genen verschlüsselt ist. Allerdings wissen wir zur Zeit weit weniger über die gene- tischen Grundlagen unseres Aussehens als über Erbkrankheiten. Dieser Vortrag gibt in verständ­ licher Art und Weise einen Überblick, wie un- sere Gene unser Aussehen bestimmen, welche Aussehensmerkmale wir bereits genetisch rela- tiv gut verstehen und welche noch nicht, und warum. Abschließend wird erklärt, warum die Bestimmung von Aussehensmerkmalen aus Tat­ ort-DNA nützlich ist, um unbekannte Straftäter, die mit herkömmlicher forensischer DNA-Ana­ lyse prinizpiell nicht identifizierbar sind, besser ausfindig zu machen. In den Niederlanden und einigen anderen Staaten ist dies bereits er- laubt, in Deutschland nicht. Allerdings gibt es Bestrebungen, auch vom Land Baden-Württem- berg, die deutsche Gesetzgebung diesbezüglich anzupassen. 27. Mai 2018 Mummelsee und Hornisgrinde Führung mit Dr. M atthias G eyer (Kooperations- veranstaltung mit Geotourist Freiburg) Auf der 3½-stündigen Nachmittagswanderung mit Start am Parkplatz Mummelsee an der Schwarz- waldhochstraße wurde den Teilnehmern die Geologie und Landschaftsgeschichte des Nord­ schwarzwaldes am Beispiel der Hornisgrinde nähergebracht. Nach einer Teilumrundung des Mummelsees wurde mit dem Dreifürstenstein der höchste Berg Württembergs erstiegen. Unter- wegs boten sich Ausblicke auf die Schwarzwald- hochstraße in Richtung Ruhestein. Der durch den Orkan „Lothar“ verursachte Windbruch ist eben- falls noch deutlich erkennbar. Nach der Querung des Moorgebiets auf der Hornisgrinde auf dem Bohlenweg erfolgte der Rückweg zum Mum- melsee über die Windkraftanlagen und den Aus­ sichtsturm mit Rundblick, dann weiter abwärts auf der Fahrstraße. Unterwegs wurden an geeigne- ten Stellen Erklärungen zur Geologie und Land- schaftsgeschichte des Gebiets abgegeben. Abbildung 5. Bei optimalen Witterungsbedingungen verlief die Exkursion der Entomologischen Jugend-AG zum Badberg. Im Vordergrund H elen Z egeye , mit Mütze C laudia W idder und mit Rücken zugekehrt im blauen Shirt Dr. J örg -U we M eineke , die uns sachkundig führten. – Foto: R olf M örtter , Entomologische Jugend-AG .

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