Carolinea 78

234 Carolinea 78 (2020) Das Karlsruher Geowissenschaftliche Treffen findet am zweiten Dienstag eines jeden Monats in der Pizzeria „San Marco“, Karlsruhe-Rhein- strandsiedlung, um 18.00 Uhr im Nebenzimmer statt. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Veranstaltungen an zwei Terminen im Max- Auerbach-Saal des Naturkundemuseums. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Geowis- senschaftlichen Arbeitsgruppe des Naturwissen- schaftlichen Vereins Karlsruhe und der Vereini- gung der Freunde der Mineralogie und Geologie e. V. Bezirksgruppe Karlsruhe. Man trifft sich zum gemütlichen Beisammensein, Erfahrungsaus- tausch, Vorträgen und Exkursionsabsprachen. Ein Mikroskop und ein Beamer stehen zur Ver- fügung. Über die Aktivitäten im Jahr 2019 ist Fol- gendes zu berichten. Im Januar erfolgte die Vorstellung des Jahrespro- gramms 2019 durch den Autor. Im Februar be- richteten H eike und J oachim E bert aus Waldbronn über eine „Rundreise durch Namibia mit Minen, Mineralien und Tieren“. Namibia war von 1884 bis 1915 eine Deutsche Kolonie. Das Land liegt im Südwesten des Afrikanischen Kontinents und wird heute noch von deutschem Flair aus der Kaiserzeit geprägt. Namibia ist ein beliebtes Rei- seland mit einer abwechslungsreichen Savan- nen- und Wüstenlandschaft und frei lebenden wilden Tieren. Außerdem ist es ein sehr rohstoff- reiches Land mit viel Bergbau und zahlreichen Fundorten für Mineralien und edlen Steinen. Ebenfalls im Februar hatten wir den Vortrag im Karlsruher Naturkundemuseum von Prof. Dr. G regor M arkl von der Universität Tübingen: „Uran aus dem Schwarzwald – gefährlich-schö- ne Vielfalt“. Das Metall Uran ist aufgrund seiner Verwendung in Atomkraftwerken und Atomwaf- fen in aller Munde, doch ist in der Öffentlichkeit wenig darüber bekannt, wie und wo es in der Na- tur vorkommt und dass es eine außerordentliche Vielfalt höchst ästhetischer Uranminerale gibt. Der Referent stellte in seinem reich bebilderten Naturwissenschaftlicher Verein Karlsruhe e.V. Das Karlsruher Geowissenschaftliche Treffen – Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2019 Abbildung 32. Phlogopit – Steinbruch Goßberg bei Walsdorf, Vulkan­ eifel. – Foto: R einhold R oth .

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